Die ersten Schritte...

...sind angeblich die schwersten.


Nach den stürmischen Tagen in Naruto machte ich mich nun auf den Weg zum Henro-Trail. Auch wenn das Wetter immer noch nicht so ganz mitspielte hatte ich trotzdem keinen Bock mehr im Hotel auf Sonnenschein zu warten und fuhr mit dem Taxi zu Rijozenji, die erste der 88 Stätten die Kobo-Daishi vor 1000 Jahren besuchte. Der freundliche Taxifahrer überreichte mir mein erstes Ossettai (jap. Geschenk für die Pilger) und drückte mir mit einem breiten Lächeln eine Tasche gefüllt mit Orangen in die Hände. Beim Tempel angekommen deckte ich mich mit den nötigen Utensilien wie Kerzen, Räucherstäbchen, Reishut, Pilgerkluft und dem wichtigsten Utensil, den Kongonzue, ein. Der Kongonzue ist ein schön verzierter Wanderstock an dem neben Glöckchen und anderem Klim-Bim verschieden Wünsche in Kanji aufgemalt sind. Die Pilger glauben daran das in dem Kongonzue der Geist von Kobo-Daishi schlummert und den Pilger begleitet und schützt, weshalb dieser immer mit Respekt behandelt werden sollte. 

So machte ich mit gut ausgerüstet  auf für den ersten Marsch von knapp 20km durch den Regen bis hin zu Tempel 4, Anrakuji. Zwischendurch lachte mir sogar die Sonne entgegen, was in Anbetracht der Wetterverhältnisse der letzten Tage eine wahre Wohltat war...

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Kommentare: 2
  • #1

    Edi (Freitag, 24 Februar 2017 00:05)

    Hallo Dominik, echt coole Fotos. Der Bericht ist auch nicht ganz ohne, sehr Informative. Drücke dir weiterhin die Daumen und wünsche auf diesem Wege alles gute für die weitere Wanderung.

  • #2

    Astrid (Freitag, 24 Februar 2017 14:49)

    He voll cool !!! Die ersten Kilometer sind sicher die schwierigsten , es wird aber immer leichter. Hoffe das sich das Wetter auch bessert. Wünsche dir für deine weiteren Kilometer viel sonnenschein��lg Astrid